Wie ich zum Optionshandel kam

Beginnen wir ganz von vorne 😉 Begonnen hat es mit dem Buchkauf „Rich Dad Poor Dad“ – ich habe das Buch noch am selben Tag durchgelesen. Und ich lese auch heute noch manchmal darin, wenn ich Motivation brauche.

Ich war so fasziniert vom Inhalt des Buches, dass ich mir sofort Gedanken über meine finanzielle Zukunft gemacht habe. Da ich ein bisschen Geld beisammen hatte, ging ich damals zum Bankberater und sagte, dass ich gerne etwas Geld investieren möchte. Der war natürlich sehr erfreut und zeigte mir die Fonds der Bank. Ich suchte mir einen aus, investierte eine kleine Summe und dann monatlich einen kleinen Betrag um den Cost-Average-Effekt auf meiner Seite zu haben. Nun gut, das ging ein paar Monate so dahin und der Fond bewegte sich nicht so wirklich von der Stelle und schon gar nicht nach oben. Ziemlich enttäuscht sah ich mir dann die Kondition des Dauerauftrages an. Der Einzige der bei diesem Geschäft wirklich etwas verdiente war mein Bankberater, denn der bekam durch mich jedes Monat seine Vermittlungsprovision. Da war für mich klar, dass ich das so nicht weitermachen wollte. Ich löste den Dauerauftrag auf und verkaufte kurze Zeit später auch meine Fondsanteile. Wenn es dabei irgendetwas Positives gab, dann nur, dass ich beim Verkauf der Anteile keine Steuern zahlen musste 😛  Nein, Spaß beiseite. Nun stand ich da, zwar mit der selben Motivation wie am Anfang, aber mit ein bisschen weniger Geld. Das Vertrauen in den Bankberater und die Produkte der Bank verloren machte ich mich selbst auf die Suche nach Möglichkeiten und Investitionsstrategien. Im Internet wurde ich auf diversen Blogs fündig, vor allem die Dividendenstrategie fiel mir dabei ins Auge. German_Monopoly_board_in_the_middle_of_a_game.jpg

Sie ist auch heute noch meine Lieblingsstrategie, denn sie funktioniert ziemlich einfach. Man sucht nachhaltige Unternehmen mit Dividendenausschüttung, kauft davon Anteile und lebt von den Dividenden.

So wie bei Monopoly, man kauft Häuer und verdient damit Geld. Je mehr Häuser, desto mehr Cashflow.

Davon leben zu können wird noch eine Zeit dauern, doch das ist der Plan. Das Geld, das ich zur Verfügung hatte, legte ich also in Dividendenaktien an. Diese Aktien besitze ich heute noch und bin sehr zufrieden damit. Ich erhalte einen kleinen monatlichen Cashflow, was mich jeden Monat aufs Neue freut.

Wie ihr euch aber vorstellen könnt, braucht man eine sehr große Summe Geld um davon wirklich leben zu können. Somit begab ich mich wieder auf die Suche nach Möglichkeiten, wie man neben Studium und Arbeit noch Geld verdienen kann. Von Online-Poker bis zu bezahlten Umfragen kam mir alles unter, bis ich auf einem Blog etwas über Option las. Ich weiß leider nicht mehr, welcher Blog das war, doch der  legte den Grundstein für mein jetziges Traden. Von den Möglichkeiten, die Optionen bieten, war ich begeistert und begann mich in das Thema einzuarbeiten. Ich las viele Bücher darüber (manche werde ich auch hier vorstellen) und sah mir Videos über den Handel von Optionen an. Nach einem guten halben Jahr war es soweit und ich begann mit dem Echtgeldhandel. Gleich am Anfang meines Tradings lernte ich einen bereits erfahrenen Optionshändler kennen, der mir gute Tipps gab und Hilfestellung anbot, was mir sehr weitergeholfen hat. Ich kann euch nur den Tipp geben – wenn ihr bereits einen Optionshändler kennt, dann fragt ihn einfach um Hilfe. Es wird euch sicher weiterhelfen.

Doch zcash-flow.jpgurück zum Thema. Sobald mein Konto etwas gewachsen ist, will ich über Optionen
Dividendenaktien kaufen. Sollten die Optionen ausgeübt werden, lasse ich mir die Aktien ins Depot einbuchen und kassiere dann die Dividende. Damit soll der passive Cashflow ständig wachsen. Soweit mein Plan 😉

 

Wie kamt ihr zum Traden ? Was sind eure Ziele ?

Lg, Michael

 

Bildquellen: www.thebluediamondgallery.comde.wikipedia.orgwww.picserver.org

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10 Gedanken zu “Wie ich zum Optionshandel kam

    1. Hallo Claus,

      Der SMA (gleitender Durchschnitt) ist ein Trendfolgeindikator. Wenn eine Aktie über den SMA steht, heißt das für mich, dass sich die Aktie in einem Aufwärtstrend befindet. Und genau das möchte ich beim Handel mit Short Puts, der Basiswert soll sich vom Strikepreis weg bewegen.
      Anzeigen lasse ich mir den SMA in meiner Handelsplattform, dazu verwende ich die TWS.
      Wenn du wissen möchtest wie das grafisch aussieht kannst du mir gerne deine E-mail-Adresse zukommen lassen und ich schicke dir Screenshots.

      Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

      lg Michael

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      1. Kann ich dir meine E-Mailadresse verdeckt schicken?
        Dann hab ich noch eine Frage:

        Auf Dough holst du dir ja die Daten für deinen IVR, ist das IV Rank (52W) oder der IV (index)!
        Kannst du mir den Unterschied erklären von diesen zwei??

        Vielen Dank schon mal im voraus

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      2. Ich geb dir einfach meine 😉 mbichle1@gmail.com
        Die Impliziete Volatilität ist etwas kompliziert zum erklären. Ein Aktienpreis läuft nicht immer konstant, und jede Aktie verhält sich anders. Manche Aktien bewegen sich stärker als andere. Und diese Bewegungen misst die IV. Der IV Rank berechnet sich aus den letzten 52 Wochen IV hoch, 52 Wochen low und der aktuellen IV.
        Eine Aktie hat zB. eine IV von 60 als high und 30 als low innerhalb von 52 Wochen. Aktuell beträgt die IV 45. Somit ergibt sich ein IV Rank von 50.
        Ich hoffe, ich habe das halbwegs verständlich rüber gebracht. Ich werde dir in die E-mail auch ein paar Links einfügen, wo die IV erklärt wird.
        Ich benutzte den IV Rank.

        lg michael

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  1. Hi Michael,

    es freut mich sehr zu sehen, das es einen Blog gibt in dem die gleichen Ziele verfolgt werden, die ich anstrebe. Ähnliches habe ich ebenfalls erlebt und bin über viele freie Informationen im Internet so nach und nach zum Optionshandel gekommen.
    Mein ausschlaggebendes Argument für den Optionshandel war, das „vermieten von Aktien“ (Covered Calls). Nun bin ich jedoch aktuell dabei Credit Spreads zu handel und ebenfalls auch hin und wieder naked Puts zu verkaufen.
    Langfristig sehe ich dies genau wie du, mit Dividenden-Aristokraten gemütlich Geld anzuhäufen 🙂

    Viele Grüße
    Flo

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    1. Hi Florian,

      Schön das du auf meinen Blog vorbeigeschaut hast und die selben Ziele verfolgst. Auch ich bin durch Blogs auf den Optionshandel gestoßen. Meiner Meinung nach sollte jede Person, die ein Dividenden-Portfolio besitzt oder aufbauen möchte, mit Optionen vertraut sein. Mit dem ständigen, konservativen schreiben von Optionen kann man die Rendite ordentlich erhöhen.
      Und das „vermieten“ von Aktien, ist eigentlich völlig risikolos bezogen auf die Optionen. Das Risiko liegt in der Aktie, und die besitzt man ja so oder so.
      Ich verkaufe zurzeit hauptsächlich short Puts, da mein Konto fürs investieren noch zu klein ist.

      Würde mich freuen wenn du mich auf den laufenden hältst im Bezug auf deinen Optionshandel 😉
      Danke fürs Kommentieren.

      lg Michael

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  2. Find ich klasse geschrieben. Das zeigt auch wieder, das man der Bank sein Geld nicht anvertrauen sollte. Ich vertrete die Meinung, das man sich nur selber richtig um sein Geld kümmern kann.

    Ich selber handel zwar nicht (oder noch nicht^^) mit Optionen als Stillhalter, aber ich sehe Optionen als ein geniales Instrument zur Absicherung von meinen Aktienbeständen. Somit bin ich euer Käufer 🙂

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    1. Hallo Martin,

      Danke für das Kompliment 😉
      In der Tat, Optionen sind auch sehr gut zur Absicherung von großen Aktienbeständen geeignet. In diesem Fall freuen sich beide Seiten wenn die Optionen nicht ausgeübt werden, der Optionskäufer, weil die Aktie nicht gefallen ist und der Optionsverkäufer weil er eine Prämie verdient hat. Eine Art Win-Win Situation 😉
      Wenn du fragen zu Stillhaltergeschäften hast, kannst dich gerne bei mir melden.

      Lg Michael

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